Hannoversche Allgemeine Zeitung HAZ im demokratischem Rückwärtsgang


merkelmädkohl

Darfs vor meiner erneuten Wahl zur Kanzlerin, noch etwas mehr Medien-Zensur sein Herr Kohl? Dann bleibe ich auch ihr Mädchen.

http://www.facebook.com/#!/
https://www.freitag.de/autoren/eduardbruns/undemokratische-zensur-in-den-medien

Die Kommentare in Facebook unterliegen bisher, keiner Vorzensur und das finde ich auch gut und richtig so und ich hoffe es bleibt so. Die Online-Zeitungen, Blogs und andere Internetforen, schalten eine Zensur ein, bevor ein Kommentar veröffentlicht wird und das ist ein demokratisches Trauerspiel.
Eine von wenigen Zeitungen machte da bisher eine lobenswerte, weil mutige Ausnahme und das war die HAZ, die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Seit kurzem hat nun auch diese Zeitung die Segel der freien Meinungsäußerung gestrichen und jede Spontaneität abgewürgt und eine Vorzensur eingeführt.
Sie beruft sich dabei auf Blätter wie Welt-Online oder Spiegel-Online und schmückt sich gar mit ihnen und sie verkennt dabei, daß sie als Provinzzeitung damit ihr spezielles Novum der freien Meinungsäußerung aufgegeben hat, was sie zuvor so positiv ausmachte und was sie diesen arrivierten Blättern, im Verdrängungswettbewerb der Medienmacher, voraus hatte. Sie reiht sich ein in die Beliebigkeit jener „wichtigen renommierten“ Blätter und zensiert ihre Leser, wie diese.

Die freie öffentliche Rede aber, besonders der Zwischenruf, eines Parlamentariers im Bundestag, darf keiner Vorzensur laut GG unterliegen. Er darf nur spontan, während seiner Rede vom Bundestagspräsidenten zur Ordnung gerufen und oder danach, getadelt werden und ihm darf u.U. nur bei groben Verstößen, das Wort entzogen und auch des Plenums verwiesen werden.
Wir kennen es alle: „Mit Verlaub Herr Präsident, sie sind ein Arschloch!“
Warum schalten die öffentlichen Medien, die sich ja gerne als „vierte Gewalt“, als Garant der Demokratie bezeichnen lassen, eine obligatorische Vorzensur ein, und proklamieren quasi die Schere im Kopf? Doch nur, um schon die Axt der Zensur am Ansatz eines Widerspruchs anzulegen.
Wenn dem so ist, wäre unsere Demokratie eine Schimäre und wir müßten dagegen Widerstand leisten und dürften um unserer Demokratie Willen, nicht klein beigeben. Was aber können wir Demokraten schon groß ausrichten, gegen privatwirtschaftlich geführte Zeitungen, die die Grundlage unserer Demokratie mißachten? Noch dazu in der Provinz, wo die freie Meinungsäußerung doch beginnen sollte? Die Zeitungen stellen sich damit selbst ein Bein. Nun, noch gibt es das freie Plenum in Facebook. Nutzen wir es, solange wir können.

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Über Peter A. Bruns

I am editor, autor, publisher of edition august-verlag. I am also working on the industrial construction side insulation. But my main interest is the publication of books. That sounds real, and is real, at my age, born in 1942, being a fool to blog.
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