NEUJAHRSANSPRACHE von Kanzlerin Merkel und ihre guten Vorsätze


NEUJAHRSANSPRACHE von Kanzlerin Merkel 2011 und ihre guten Vorsätze oder:
Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere…

Viele Bundesbürger haben sich gute Vorsätze für 2011 zurechtgelegt. Auch unsere Bundeskanzlerin und Bundesbürgerin Angela Merkel legte sich Vorsätze zurecht und wie alle Bundeskanzler vor ihr, tat sie das im öffentlichen Rundfunk und Fernsehen. Ob diese Vorsätze allerdings „dem Volke dienlich“ sind, wage ich zu bezweifeln, und setze diese Vorsätze, wie ihre frühere Heimat mit den drei Buchstaben, in Anführungszeichen

Wie der ehemalige „DDR Staatsratsvorsitzende“ Walter Ulbricht auf einer Pressekonferenz am 15. Juni 1961 unschuldig tönte: „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!“ So klang in meinen Ohren die Rede unserer Kanzlerin 2011. Da war „DDR“ Insassin Angela allerdings erst sieben Jahre, als Ulbricht so süß sächselte.

Angela Merkel hat in der „DDR“ eine hervorragende schulische Leistung gebracht, ihr Abitur mit Durchschnittlich 1,0 bestanden. Sie und ihre Familie genossen viele Privilegien, die anderen verwehrt wurden. Sicher darf man sich fragen: Warum?
Angela Merkel hat sich, von einer äußerlich „faden, grauen Maus“ zu einer gewinnenden Persönlichkeit entwickelt, nachdem sie begonnen hatte die Bundesrepublik im kapitalistischen Sinne, stillschweigend, aber beharrlich, „von hinten aufzurollen“. Sie ist eine „Mensch ärgere dich nicht“ Spielerin mit enormen Fortune. Sie hat eine glückliche Hand beim Würfeln und so fliegen auch ihre Mitspieler, die ihr gefährlich werden, raus. Sie wirft gerne Sechsen und ist schnell damit am Ziel. Apropos „Sechsen“:
Sie wirft sich nicht nur in die Brust dabei, sondern sie hat auch eine.

Welches Land würde sich diese Jeanne d’Arc aus der Uckermark nicht wünschen. Allerdings, ich glaube nicht daß sich Angela selbst als Jeanne d’Arc sehen möchte, von wegen dem Scheiterhaufen… So wäre sie auch für mich eine sympathische Kanzlerin, weil sie „nicht auf den Kopf gefallen ist“ wie viele andere Politiker, wenn, ja wenn sie auf der richtigen Seite stehen würde.
Doch das tut sie nicht. Sie steht nicht hinter „uns“, ihrem Volk, sie stellt sich auch nicht vor „uns“, ihr Volk, sondern sie steht stets voll hinter dem weltweiten Kapital und ist dessen Sprachrohr. Sie ist und bleibt eben kirchentreu auch, oder gerade im Kanzleramt, eine Pastorentochter eben.
Und das große Kapital hat die Kirche immer benutzt. Besser gesagt mit Priol aus der Sendung „Neues aus der Anstalt“: Kirche und Kapital sind ein Kopf und ein Arsch.
Da brauchen wir uns auch nicht lange fragen, warum dieser lustige Schlager von Peter Alexander, nicht mehr im Radio oder Fernsehen gespielt wird, oder heute keine ähnlichen Schlager mehr getextet werden. Um das Jahr aber vergnügt anzufangen – hier spielt Peter noch mal auf ganz Multikulti.

Die süßesten Früchte… von Peter Alexander

Frau Enterich weihte am grünenden Rain
Ihr jüngstes in alle Geheimnisse ein,
Sie sagte, das Schönste zu fressen, das unsereins hat,
Das ist der Salat.

Das Entelein lauschte und staunte gar sehr,
Es blinzelte frech in der Gegend umher,
Da sah es die süßesten und herrlichsten Kirschen am Baum.
„Mama, pflück‘ sie für mich“, so bat es kläglich
„Mein Kind,“ sagt die Mama, „das ist unmöglich“.

R e f r a i n
Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere,
Nur weil die Bäume hoch sind und diese Tiere groß sind,
Die süßesten Früchte schmecken Dir und mir genauso,
Doch weil wir beide klein sind, erreichen wir sie nie.

Das Entelein weinte und klagte gar sehr,
Es trug sein gegebenes Schicksal nur schwer.
Doch als es dann groß war, da ging es mit einem Bericht
Vors hohe Gericht.

„Die Großen“, sagte es, „fressen ganz keck
Die Kirschen und sonstiges weg.
Sie alle beanspruchten darin das nämliche Recht.“
„Was sind das“, sprach die Maus, „für dumme Faxen?
Die Kleinen müßten dann doch erst mal wachsen!“

R e f r a i n

Die Welt ist rund und wie scheint, so gelenkt,
Daß Enten und Mäusen das Leben nichts schenkt,
Sie tragen ihr Schicksal nach altem und tierischen Brauch, wie andere auch.
Die Großen, die sind ja am Anfang auch klein,
Und wenn sie dann wachsen, dann ist es gemein,
Doch wenn es auch ärgert die Kleinen, die ändern es nicht.
Solang die hohen Bäume Früchte bringen,
Solange werden alle Kleinen singen:

R e f r a i n
…vielleicht 2012 noch Mal?

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Über Peter A. Bruns

I am editor, autor, publisher of edition august-verlag. I am also working on the industrial construction side insulation. But my main interest is the publication of books. That sounds real, and is real, at my age, born in 1942, being a fool to blog.
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