Außenminister Westerwelle – über, oder mit ihm – lachen ist gesund


 

Außenminister Westerwelle – über, oder mit ihm – lachen ist gesund.

 Guido ist Gast eines afrikanischen Landes und fragt einen Schüler, was er lerne. Antwort: Französisch, Deutsch und Algebra. Dann kannst du mir auch sagen, fragt der Außenminister zurück, wie der Premierminister in Algebra heißt?

 Westerwelle lernt jetzt Esperanto. Er will dorthin.

 Westerwelle bittet den Papst, ihn heilig zu sprechen. Der Papst weigert sich, ein lebender Homosexueller sei noch nie heilig gesprochen worden. Als Westerwelle insistiert, erklärt der Papst feierlich: Nun ernenne ich Dich zum Scheinheiligen.


 Im Auswärtigen Amt wird eine Stelle eines leitenden Beamten ausgeschrieben, der Guido auf Staatsbesuchen begleiten soll. Eine Menge Bewerbungen gehen ein. Drei kommen in die engere Wahl. Der erste ist Philologe, der den ganzen Erdball kennt und dreißig Negerdialekte beherrscht. Der zweite ist Jurist in einer Exportfirma, er spricht Arabisch und ist im Nahen Osten wie zu Hause. Der dritte ist Kunsthistoriker von Rang, er geht in sämtlichen Regierungspalästen Indiens, Ceylons und Indonesiens ein und aus. Und wer hat den Posten bekommen? – Der Cousin von Westerwelle.

 Westerwelle geht mit seinem Generalsekretär Lindner spazieren: Na, Lindner, weißt Du schon, was Du noch werden willst? – FDP-Parteivorsitzender. – Wieso, wir brauchen doch nicht zwei!

 Westerwelle hält, halb verwundert, halb verärgert, Merkel vor: Frau Bundeskanzlerin Sie können doch nicht erwarten, daß ich nur ja und Amen sage. – Das ist auch nicht nötig. Es genügt, Eminenz, wenn Sie Ja sagen.

 Ein junger Banker, zum ersten Mal in der Börse, trifft auf Westerwelle und fragt ihn nach der Toilette. – Ach, da bleiben sie ruhig im Saal. Hier bescheißt sowieso jeder jeden.

 Ackermann, Deutsche Bank Chef verläßt die Merkel, auf der Treppe im Kanzleramt, trifft er auf Westerwelle und begrüßt ihn herzlich: Wie stehts? Wollen wir nicht zusammen fahren? – Herr Ackermann, wenn ich Sie von der Merkel kommen sehe, fahre ich immer zusammen.

 Westerwelle hält eine Rede vor Journalisten aus aller Welt, über die spätrömische Dekadenz der Arbeitsscheuen. Er hat den Text nicht gelernt. Es wird souffliert: Nächtelang treiben sie sich in Bars herum. – Souffleuse: …und auf Bällen. – Westerwelle: Wie? – Souffleuse: Und auf Bällen. Bällen. – Westerwelle: Wau. Wau.

 Fragt Westerwelle den SPD-Vorsitzenden Gabriel: Was ist relativ? Gabriel schaut ihn verwundert an. Das müssten Sie doch wissen. Fünf Flaschen im Weinkeller sind wenig. Fünf Flaschen in der Bundesregierung sind viel.

 Der Papst empfängt Westerwelle. Der fragt, ob das Zölibat aufgehoben werde. – Nein, nicht so lange Sie leben. – Westerwelle ist zufrieden. Er fragt zweitens, ob es einen weiblichen Priester geben werde. – Nein, nicht so lange Sie leben. – Westerwelle ist wiederum zufrieden. Er fragt drittens, ob es einen schwulen Papst geben werde. – Nein, nicht so lange ich lebe.

Westerwelle fragt einen Banker, wie ist die Lage der Banken heute? – Am Rande des Abgrunds. – was machen die dort? – Sie schauen auf das Volk herab.

Westerwelle fragt die Merkel: Wer war der erste Spekulant unter den Bankern? – Laut Churchill war es Kolumbus: Er ist weggefahren, ohne zu wissen wohin. Er ist zurückgekommen, ohne zu wissen, wo er war. Und heute noch zahlen ganze Nationen für seine Reise.

Westerwelle fragt Angela: Was ist ein Optimist? – Optimisten meinen: die Banker fahren in eine neue Krise. Pessimisten meinen: Nein, wir gehen zu Fuß.

Wird Lindner, FDP gefragt: Was ist der Unterschied zwischen Westerwelle und einem Klempner? Klempner kommt nicht und Westerwelle geht nicht.

Westerwelle und Merkel finden im Kanzleramt ein paar herrenlose Goldbarren, wohl noch aus Schröders Zeit, als Putin Schröder zu Gasprom einlud. Die Merkel will sie ehrlich mit Westerwelle teilen. – Nein, nicht ehrlich. Jeder soll die Hälfte bekommen.

 Ein Besucher des Reichstags sagt zum anderen: Sieh mal, da geht Guido Westerwelle. – Na und? Ich interessiere mich nicht für Politiker. Ja, mein Pech ist, daß Sie sich nicht für Politiker interessieren, und wir deshalb von Leuten regiert werden, die sich für Politik interessieren. (Toynbee)

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Über Peter A. Bruns

I am editor, autor, publisher of edition august-verlag. I am also working on the industrial construction side insulation. But my main interest is the publication of books. That sounds real, and is real, at my age, born in 1942, being a fool to blog.
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