Was ich auf einer alten Festplatte fand


Was ich auf einer alten Festplatte fand

 

Kelter des Lebens

Du mußt dein Schicksal unter die Sterne heben
Die Nächte lang.

Du mußt deiner Trauer eine Stimme geben,
einen reinen, dunklen Klang.

Bete, die einsamen Wege zu finden,
wo jeder Schritt ein Innehalten ist!
Du mußt die schweren Garben binden
Aus Küssen, die du nicht geküßt.

Ich weiß, wie wild unseres Herzens Sehnen
Steht nach der Freude Bitterkeit.
Doch manchen gelingt es, das Lachen der Tränen
Schon in dieser Zeit.

( – leider nicht von mir, sondern von
Simon Pittner ein Realschullehrer, lebt in
Emimerting b. Altötting Obb.)

Ja – aus Küssen die du nicht geküßt – der hat klug Dichten!

Aber ich mag dieses Gedicht – warum wohl?

Noch ein Gedicht das ich liebe:

Der Radwechsel von Bert Brecht

Ich sitze am Straßenhang.
Der Fahrer wechselt das Rad.
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.

Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel
Mit Ungeduld?

 – wie für mich geschaffen manchmal.

Noch’n Gedicht!

 Auf einer Straße so hell
(Ein Song ad hoc von P.A.B. hingehauen.)

Auf einer Straße so hell und so lang,
die Grau mir noch gestern erschien,
nahm eine Liebe mein Horn in die Hand,
ein Glück das ich gar nicht verdien‘.

verflogen Gefühle von Mißmut und Zorn
der Zorn über Kriege und Geld,
Geblieben ist mir nur noch mein Horn
Eine völlig andere Welt.

Es geschah, als ich dich gefunden,
Küsse knallten auf schweißnassem Leib,
ich zählte nicht die Stunden,
denn unser Orgasmus war weit.

Nun wandern wir die Straße gemeinsam
Küsse verbrennen unsere Haut,
sie brennen wie tausend Sonnen
auf Straßen der Liebe, für uns nur gebaut.

Wir gehen eng umschlungen
Zu zweit oder auch zu dritt
Wir haben um Liebe gerungen
Wer will der kommt mit uns mit.

Befreit von moralischer Liebe,
lachen wir die Kriege fort,
Wir zügeln nicht mehr die Triebe,
Das Bett ist der richtige Ort.

Als Mann sag ich zur Gewalt jetzt nein,
Küsse dich meinen Feind, mit Lust.
Und steckst deine Kraft mir hinten rein
Dann verlierst auch du deinen Frust.

Dann singst auch du,
Dann singst auch du,

(Refrain)
Auf einer Straße so hell und so lang,
die Grau mir noch gestern erschien,
nahm eine Liebe mein Horn in die Hand,
ein Glück das ich gar nicht verdien‘.

verflogen Gefühle von Mißmut und Zorn
Der Zorn über Kriege und Geld,
Geblieben ist mir nur noch mein Horn,
eine völlig andere Welt.

Chor:
Mit dem Horn in der Hand
Mit dem Horn in der Hand
Eine völlig andere Welt
Eine völlig andere Welt

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Über Peter A. Bruns

I am editor, autor, publisher of edition august-verlag. I am also working on the industrial construction side insulation. But my main interest is the publication of books. That sounds real, and is real, at my age, born in 1942, being a fool to blog.
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